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Paul-Th. Ewert


Praxis für Systemische Therapie
und Beratung in Bremen

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Internetsucht, Online-, PC-, (Geld)-Spielsucht

Nach dem Verständnis der meisten Psychiater gibt es diese Süchte eigentlich gar nicht, was aber nichts daran ändert, dass die Symptome und Folgen, unter denen Betroffene und deren Angehörige leiden, keinen Unterschied machen zwischen den anerkannten stoffgebundenen Süchten und diesen neuen, überwiegend virtuellen Süchten. Die psychischen, physischen, sozialen und finanziellen und beruflichen bzw. schulischen Belastungen können sogar zu suizidalen Phasen führen, die keineswegs unterschätzt werden sollten. Spontane Reaktionen von Eltern und Psychologen, hier einfach "den Stecker zu ziehen", sind im allgemeinen nur dafür sinnvoll, Eskalationen herbeizuführen und den letzten Rest von Zugänglichkeit zu dem Betroffenen zuzuschütten. Es geht vielmehr darum, gemeinsam mit dem "Süchtigen" herauszubekommen, wozu sein Verhalten dient, welche Probleme bzw. Konflikte mit diesem Verhalten versucht werden zu lösen. Gerade im familiären Kontext nehmen Kinder und Jugendliche hier die Rolle des "Indexklienten" ein, das heißt, sie übernehmen die Aufgabe, durch ihr Verhalten Hilfe von außen zu initiieren, damit das gesamte System die Hilfe holt, die es benötigt. Findet dies (rechtzeitig) statt, erübrigt sich das auffällige Verhalten häufig von selbst.

Ein weiteres Problemfeld ist die Fehleinschätzung von Eltern, die exzessives Spielen (harmlos) nicht von problematischem Umgang (Obacht!) unterscheiden können. Hier hilft oft schon eine kurzzeitige, professionelle Intervention, um familiäre Verstrickungen zu lösen.

Pornografiesucht, Sexsucht, Beziehungssucht

Beziehungs- und Sexsucht gab es schon immer. Und schon immer hat sie bei den davon betroffenen PartnerInnen für großes Leid gesucht.
Pornografiesucht ist zwar nicht neu, aber in Ihrem Ausmaß und in Ihrer Steigerung auch gerade bei jungen Männer, ist sie ein stark zunehmendes, in Ihren Folgen auch für die süchtigen Menschen existenziell bedrohliches Phänomen. Das innere Abstumpfen, das Zerfallen der Beziehungen und die Einsamkeit des Süchtigen sind Folgen, die von außen betrachtet oftmals erst sehr spät wahrgenommen werden. Ein großes Hindernis ist die sprachlose Scham bei den betroffenen Menschen, ein anderes die Schwierigkeit, entsprechende Therapeuten zu finden, die sich in der Thematik auskennen und mit einer wertschätzenden Haltung ihren Klienten begegnen.

Dennoch gibt es hier, vor allem, wenn ein klarer Partner/Partnerin zur Seite steht, gute Aussichten, diese Lebensphase erfolgreich durchzustehen und hinter sich zu lassen.

Jungenarbeit und Mädchenarbeit

Wir bieten Schulen und anderen Institutionen wie Vereinen, Konfirmandengruppen usw. an, gemeinsam oder auch in geschlechtsgetrennten Settings Themen geschlechtsspezifisch zu bearbeiten. Hier wird in einem geschützten Rahmen, in dem auf gegenseitiger Achtung basierend Klartext geredet wird, alles angesprochen, was die Jungen/Mädchen beschäftigt und worüber sie auf keinen Fall mit Eltern oder LehrerInnen sprechen wollen. Gerade die sexuellen Erlebniswelten im Internet, aber auch die Erfahrungen in sogen. sozialen Netzwerken sind Bereiche, die außerhalb der Kinder und Jugendlichen nicht thematisiert werden. Kinder und Jugendliche, die hier mit den verschiedenen Arten von Gewalt konfrontiert werden, verhalten sich oft äußerst vorsichtig, bevor sie sich Erwachsenen anvertrauen. Dies liegt auch daran, dass ihnen nicht zugehört wird, sie abgewimmelt werden oder ihr Erleben bagatellisiert wird.

Wir bieten Raum für die Erfahrungen und helfen auch den "Tätern" zu begreifen und zu fühlen, was ihr gedankenloses Verhalten für Folgen hat.

Hierfür stehen erfahrene Mädchen- und Jungenteamer zur Verfügung. Im schulischen Kontext ergänzen wir diese Arbeit mit Elternabenden, Veranstaltungen und Fortbildungen mit den Kollegien.

Für ein konkretes Angebot orientieren wir uns eng an Ihren Wünschen und Bedürfnissen.

Systemische Therapie für Erwachsene, Paare und Familien

Systemisches Verständnis geht davon aus, dass Menschen mit unsichtbaren Fäden miteinander verwoben sind, in etwa wie ein Mobilee. Das bedeutet wie bei einem Mobilee, dass wenn sich ein Teil bewegt, können die anderen gar nicht anders als sich, oft in anderer als vermuteter Weise, zu bewegen. Wir suchen nicht nach Schuld, wir fragen nach Verantwortung, auch nach der für sich selber.
Wenn Sie sich auf den Weg machen, wird sich Ihr Leben verändern. Oder wie Christian Morgenstern es formulierte:

Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Ich weiß aber, dass es anders werden muss,
damit es besser werden kann.



Neugierig geworden?

Das ist gut, wir würden Sie gerne ein Stück Ihres Weges begleiten!