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Paul-Th. Ewert


Praxis für Systemische Therapie
und Beratung in Bremen

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Hilfe für erwachsene Sexualstraftäter
(Verdächtige/Beschuldigte/Angeklagte/Verurteilte/Inhaftierte)

Wir können Sie unterstützen bei:

  • Verdächtigung: Ein Verdacht bedeutet noch nicht, dass Sie eine Sexualstraftat begangen haben. Ob dieser Verdacht begründet ist, ob Sie vielleicht nicht strafbare Grenzverletzungen begangen haben oder ob Sie Ihre Verhaltensweisen gegenüber anderen Menschen verändern sollten, klären wir mit Ihnen zusammen. Bei unbegründetem Verdacht, so etwas kommt zum Beispiel in Sorgerechtsverfahren vor, helfen wir Ihnen, diesen Verdacht auszuräumen. Bei begründetem Verdacht helfen wir Ihnen, Ihr Verhalten zu verändern und die Sicherheit für Sie und Ihr Umfeld wieder herzustellen.

  • Beschuldigung: Ihnen werden konkrete Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung oder der Konsum von Bildern von kindlichem oder jugendlichem Missbrauch (sogenannte Kinderpornografie), vorgeworfen. Hier helfen wir Ihnen, indem wir Sie über die Folgen dieser möglichen Taten aufklären und Ihnen bei der Suche nach entsprechend qualifizierten Rechtsanwälten helfen. Wir arbeiten mit Ihnen daran herauszubekommen, welches Verhalten, welche möglichen Grenzverletzungen Sie in diese Lage gebracht hat und welche inneren Vorgänge und Bedürfnisse Sie dazu getrieben haben.
    Es kommt auch vor, dass sich z.B. eine Familie oder ein Opfer dazu entschließt, (vorläufig) keine Anzeige zu stellen und versucht, mit professioneller Hilfe die Heilung eines Familienverbundes wiederherzustellen. Auch hier unterstützen wir Sie, allerdings immer im vorrangigen Sinne des Opferschutzes.

  • Anklage: Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens haben sich die Verdachtsmomente gegen Sie als so schwerwiegend herausgestellt, dass Sie angeklagt werden. Wir helfen Ihnen, im Interesse der von Ihren möglichen Taten Betroffenen und in Ihrem Interesse, die Folgen für die mutmaßlichen Opfer und für Sie so gering wie möglich zu halten. Hierbei kann es sehr sinnvoll sein, entsprechende wahrheitsgemäße Einlassungen bei Gericht zu machen, um Betroffenen die Zeugenaussagen zu ersparen und für Sie ein sinnvolles Strafmaß zu erreichen. Dabei begleiten wir Sie auf Wunsch auch in der Verhandlung und schreiben eine Stellungnahme über den bisherigen Therapieverlauf zur Vorlage bei Gericht.
    Gutachten oder Prognosen erstellen wir nicht. Ebenso treten wir nicht als Zeuge vor Gericht auf.

  • Verurteilung: Sie haben bereits eine Verurteilung erhalten, müssen eine Bewährungsauflage oder Weisung erfüllen oder haben nur eine vorläufige Einstellung eines Strafverfahrens.
    Hier erarbeiten wir mit Ihnen nicht nur ein Konzept, wie Sie diese Auflage erfüllen können, sondern arbeiten mit Ihnen daran, dass Sie in Zukunft mit größerer Sicherheit nicht mehr in fragwürdige Situationen hineingeraten. Sie lernen sich, Ihre Bedürfnisse und Gefühle kennen und wie Sie im Einvernehmen mit Ihrem persönlichen Umfeld diese ohne Gefahr von neuen Grenzverletzungen verwirklichen können. Hierzu arbeiten wir eng mit der Bewährungshilfe, Ihrem Rechtsanwalt und Ihrem Beziehungsumfeld zusammen.

  • Inhaftierung: Sie sind inhaftiert. Wir klären mit Ihnen, Ihrem Rechtsanwalt und der Strafvollstreckungskammer, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Sie entweder Hafterleichterungen, Freigang oder Haftverschonung erhalten können. Dazu kommen wir auf Wunsch auch in die Justizvollzugsanstalt.