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Paul-Th. Ewert


Praxis für Systemische Therapie
und Beratung in Bremen

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Hilfe für Menschen mit pädosexuelle Neigung

"Kein Täter werden", unter dieser Überschrift gibt es an verschiedenen Standorten in Deutschland Hilfsangebote an Unikliniken und Hochschulen, an denen im Rahmen der Dunkelfeldforschung Menschen geholfen wird, die noch keine Straftaten begangen haben und gegen die noch nicht ermittelt wird. Von Bremen aus sind die nächsten Standorte:

  • in Hamburg an der Präventionsambulanz des Institutes für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Max-Brauer-Allee 41-43
  • in Hannover an der Medizinischen Hochschule Hannover, Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Sexualmedizin, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover

In Bremen können Sie und Ihre Angehörigen bei uns Beratung und vorurteilsfreie Hilfe und Unterstützung finden ohne große Wartezeiten und mit einer verlässlichen Präsenz. Dazu arbeiten wir in einem langjährig erfahrenen Team mit einem interdisziplinären Ansatz mit verschiedenen Methoden, die individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden.

Vielen Menschen ist nicht klar, dass alleine eine pädosexuelle Neigung keine Strafbarkeit darstellt. Selbst Ärzte und TherapeutInnen wissen dies manchmal nicht und reagieren rigide ablehnend auf einen offengelegten Hilfebedarf. Dabei ist es für die betroffenen Menschen gerade entscheidend, dass Sie frühzeitig eine angemessene Hilfe für den Umgang mit Ihren Gefühlen und sexuellen Bedürfnissen erhalten, um eben keine Straftaten zu begehen.

Die sexuelle Neigung kann sich ein Mensch nicht aussuchen, aber er/sie kann sich, oft nur mit professioneller Unterstützung, dazu entscheiden, diese Neigung nicht auszuleben.

Die Schätzung des Dunkelfeldforschungsprogrammes von Prof. Beier in der Charité in Berlin geht davon aus, dass ca. 1% aller Männer starke pädosexuelle Neigungen haben. Abgeschwächte pädosexuelle Neigungen haben anderen Schätzungen zufolge bis zu 20 - 25% aller Männer. Dies erklärt auch, warum der Großteil der Sexualstraftaten, die von Männer begangen wird, nicht von im eigentlichen Sinn "Pädophilen" begangen wird, sondern von Männern, die (meistens) erwachsene Beziehungen vorziehen, verheiratet sind oder sogar selber Kinder haben, die sie aufrichtig lieben. Betroffen von solchen Neigungen sind also alleine in der BRD einige hunderttausend Männer und auch Frauen.

Wir haben eine großen Respekt vor Menschen, die sich Ihren Neigungen stellen und sich Hilfe suchen, um "kein Täter/in zu werden".